Der Überfall auf die Ukraine

Am 24.2.2022 überfällt Putin die Ukraine und will Europa seinen Willen aufzwingen. Diesem Entsetzen habe ich in Versen eine Ausdrucksform gegeben.

Wenn einer nach Macht strebt, -

     -Lügen und Wahn

     -Agessiv sein Plan

Die Erde dann bebt,

In Hoffnung und Schrecken

Menschen in Bunkern sich verstecken,

Ist Krieg im Daeinsgeflecht.

Recht wird nun nicht mehr gelebt.

 

Panzer kennen keine Schranken

Und die Welt ist in Gedanken

Tor zur Hölle tut sich auf

Im Rausch von Allmachtsphantasien

Nimmt das Unglück seinen Lauf

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Blutrot

die Hände

gefärbt vom Töten.

Tiefe Verachtung für dich

PUTIN

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Ein Brief ins Blaue

Ich habe keine andre Wahl als diese,

die sich mir zeigt mit bang erfüllten Worten.

Ich möchte schreien. Denn an grausen Orten

Liest man mich nicht. Von Fern rückt nah ein Riese.

 

Ich möchte dich in meine Arme nehmen,

und unter meinem Trost soll Hoffnung blühen.

Mag auch dein Mut nun bis zum Himmel glühen

Es ist der Friede, den wir doch ersehnen.

 

Von fernem Lande ist mein Brief an dich gesandt

Du kennst mich nicht, hast nie mich selbst getroffen.

Was bleibt, ist Stund für Stund mit dir zu hoffen,

dass irgendwer dein Weh mit seinem Herz verband.

 

Wenn du auch wachst in einer bombenschweren Nacht

Ich fühle, welches Leid dich jedesmal erfasst

Und scheint dir auch der Sterne Glanz verblasst

Ich denk an dich in dieser schicksalsschweren Nacht.

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Heute ist der 2.April 2022 und noch immer legt Putin Millionenstädte in der Ukraine in Schutt und Asche. Mariopul, Cherkiv und der Osten der Ukraine werden von russischen Truppen in menschenverachtender Weise angegriffen. Den Menschen bleibt nur die Hoffnung, dass dieser Irrsinn schnell möglichst ein Ende findet. Ich bewundere die Ausdauer und den Mut der Ukrainer, für die ich eine Fabel geschrieben habe.

 

Fabelhafter Mut

Es schritt erbost der Isegrim

An seinem Zaun entlang, ergrimmt,

weil seine Nachbarn ohne Zagen

ihr Lebensglück selbst in die Hände nahmen.

»Ihr Swinegel», grollt Isegrim, habt mich gekränkt.

So will ich länger nicht mehr dulden.

dass euer Land bleibt ungeschunden.

»Es kann nicht sein, Herr Isegrim,

dass du dich schwer beleidigt fühlst,

nur weil wir selbst Entschieden haben,

dass wir unsrem Leben die Freiheit gaben.

Jetzt Isegrim die Zähne fletscht,

sein Knurren Laut die Luft zerfetzt.

Doch seine Nachbarn leben weiter,

ganz unerschüttert suchen sie Begleiter,

die ihnen ihre Hand darreichen.

Wie Isegrim erkennt die Ritter,

so wird er wild, tobsüchtig und bitter.

Mit Heulen und mit Wutgebärden ruft er Sibirische Meuteheere

und treibt sie an der Swinegels Zaun.

»Du ,Isegrim, hast hier kein Recht,

denn unser Volk wird nie dein Knecht.

Bleib du in deinem Herkunftsland,

wir bleiben frei und nicht verwandt

mit deiner grauen Wölfeschar."

Nun sträubt er borstig Nackenhaare,

die Augen flackern irre, beinah bizarre

und seine Muskeln sind gespannt.

Im Geist erschuf er neuen Trug.

Geschickt versteckt er List und Lug,

seine mörderischen Gesellen

in Interviews heimtückisch in jede Richtung bellen.

Und in der Morgenröte dann, fängt Isegrim zu kämpfen an.

Schlägt rein die Pfote ins Nachbarland,

wo er Schutzlose nimmt als Pfand.

Womit er nicht gerechnet hat,

ist Swinegels großer Widerstand.

Gemeinschaftlich rollen sie sich zusammen,

versperren Wege, baue Damme mit ihren Stacheln meterlang.

Wutschnaubend tobt der Isegrim,

das Blut von seiner Schnauze rinnt,

sein Blitzkrieg keinen Sieg gewinnt.

 

Wer Macht und Gier sein Eigen nennt,

brutal der Anderen Freiheit hemmt,

der soll, auch wenn die Waffen klirren,

den Mut der Unterdrückten spüren.